Dienstag, 6. Januar 2015

Wer ist der "fliegende Jakob"...

... oder besser gefragt: Was ist der "fliegende Jakob"? Wisst ihr das?? Nein? 
Macht nichts! Ich wusste es vorher auch nicht. 

Nun, beim "fliegenden Jakob" handelt es sich um ein schwedisches Nationalgericht... zumindest steht das im Kochrezept. Genau so erstaunlich und rätselhaft, wie der Name (ich habe noch immer nicht herausgefunden warum es ausgerechnet so heißt), sind auch die Zutaten, zumindest für ein schwedisches Gericht. Ich hätte hier eher auf einen indischen Ursprung getippt. Wo der "fliegende Jakob" auch immer herkommen und wer ihm aus welchen Gründen diesen Namen verpasst haben mag, ist einerlei. Fest steht, dass er unglaublich lecker ist!!! 

Für 4 Portionen wird benötigt:

1/2 kg Hähnchenbrustfilet
1 große Zwiebel, gewürfelt
100 g gewürfelten Speck
250 g blättrig geschnittene Champignons
etwas Sojasauce
1 Becher Sahne
1/2 Becher Crème fraîche
etwas Öl (vorzugsweise Erdnussöl)
2 Bananen
50 g gehackte Erdnüsse
Garam Masala
Chilisauce, süß
Chilipulver
Salz



Das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden und salzen. In etwas Erdnussöl anbraten bis es goldbraun ist, dann Speck- und Zwiebelwürfel dazu geben und ebenfalls anbraten. Mit Sojasauce, der Sahne und dem Crème fraîche ablöschen und aufköcheln lassen.


In einer separaten Pfanne die blättrig geschnittenen Champignons mit wenig Öl anbraten. Anschließend die Champignons zum Fleisch geben. Das Ganze mit Chilipulver, Garam Masala und der süßen Chilisauce abschmecken.



Alles in eine Auflaufform füllen. Die Bananen in Scheiben schneiden und obendrauf legen. Die Auflaufform bei 200° für 20 Minuten in den Backofen schieben. Nach etwa 10 Minuten Backzeit die gehackten Erdnüsse über das Gericht streuen und zu Ende backen.



Dazu passt Basmatireis am allerbesten. Wir haben es aber auch schon mit Hirse oder einfach mit Baguettebrot gegessen. Köööööstliiiich!!!



Als Vorspeise gab es bei uns einen leckeren Feldsalat mit frischen Champignons, Mais und Tomaten.


Für das Dressing habe ich diesmal meinen Feigen-Lavendel-Balsam-Essig verwendet, den ich im Herbst aromatisiert habe. 


Das Salatdressing mische ich meistens im Verhältnis 3:2:1 an, d. h. 3 Anteile Öl, 2 Anteile Essig und 1 Anteil Agavendicksaft. Das schmeckt süßsäuerlich und gefällt uns am besten.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.

Liebe Grüße

Kommentare:

  1. Yammi...hört sich lecker an, und habe ich bis dato auch nicht gewusst. Werde ich doch mal nächste Woche meine schwedische Freundin fragen wenn sie aus ihrem Urlaub in der alten Heimat zurückgekommen ist. Mal gucken ob sie mir dazu was sagen kann^^

    Danke dir jedenfalls für das Rezept, das werde ich mal nachmachen.

    Wünsche noch einen schönen Abend und sende herzliche Grüsse

    N☼va

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  2. Hallo liebe Elvira,
    ich hatte jetzt erst auf einen herumziehenden Händler mit Bauchladen getippt, aber das war wohl der "billige Jakob". Auf jeden Fall hört sich dein Rezept superlecker an. Danke schön für den Tipp. Ich wünsche dir noch ein schönes Neues Jahr.
    Liebe Grüße, Johanna

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  3. Ich hätte auf meinen Sohn getipp der fliegt jeweils auch rum.. und Jakob heisst er... habe mir mal das Menü notiert mal sehen ob Jakob, Jakob mag !

    Grüessli

    hanna

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  4. Liebe Elvira,
    Sieht so exotisch aus und wird bestimmt sehr lecker sein!
    Liebe Grüsse,
    Mariette

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  5. Klingt ausgesprochen lecker, nicht wirklich schwedisch, aber Bananen gehen bei mir gar nicht, kann mit die Zutaten auch gut für den WOK vorstellen, dann erst die Pilze vorbraten.

    liebe Grüße

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Wie schön, dass du mein Blog besucht hast. Danke vielmals für deinen lieben Kommentar. Darüber freue ich mich sehr.

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